Urlaubsbilder Menorca.
Dienstag, 30. Juni 2009 14:03
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Samstag, 27. Juni 2009 8:39
Der Sommer 2007 war genau so, wie ein Sommer sein sollte: Die Tage waren heiß und voller Sonnenschein, die Abende lau. Lang war dieser Frühsommer und wunderschön. Irgendwann packte mich die Befürchtung, dass ich an einem dieser sehr, sehr heißen Tage im unklimatisierten Kreißsaal landen würde und ich fand diese Vorstellung nicht besonders verlockend. Aber erstmal genoss ich die Wärme und das Gefühl, ein Kind im Bauch zu tragen.
Mitte Juni wird es plötzlich kühler, Gewitter ziehen auf und der Tag, an dem Du geboren bist, beginnt als kühler Frühsommermorgen. Es ist wenige Minuten nach halb neun und Du bist da - endlich, endlich. Die Sonne taucht die Welt gerade in ein sanftes, ganz goldenes Licht und wir sind noch vollkommen verzaubert von dem kleinen Wunder, das eben geschehen ist. Wir bleiben noch eine Weile zusammen und versuchen, zu begreifen. Ganz betrunken sind wir, von dem kleinen Glück, das da auf meinem Bauch liegt und das nun vorsichtig in diese verrückte Welt blinzelt. Und das fassungslose Grinsen auf unsern Geisichtern mag gar nicht mehr vergehen.
Am Abend dann sind wir alleine, Du und ich, und während Dein Vater zu Hause versucht, sich ein wenig auszuruhen. Du liegst auf meinem Bauch, Herz an Herz, Bauch an Bauch. Das Zimmer ist fast dunkel und im gegenüberliegenden Krankenhausflügel läuft auf irgendeinem Fernseher in irgendeinem Zimmer irgendein Fußballspiel. Ich werde in den nächsten Tagen kaum eine einzige Minute schlafen. Ich werde nicht lesen, nicht fernsehen. Ich werde Dich einfach ansehen und mich nie wirklich satt sehen können.
Erst als die Sonne am nächsten Tag langsam wieder aufgeht, begreife ich:
Du bist mein Sohn. Und Du bleibst mir jetzt. Alles in diesem Moment ist ganz friedlich und still.
Mein Kind, Du hast unser Leben verändert, wie wir es nie vermutet hätten. Du hast uns zu anderen Menschen gemacht, Du hast uns gezeigt, wie sehr man lieben kann. Wie irrsinnig man werden kann, vor Liebe zu einem so winzigen Menschenkind. Du bist das größte Glück, das, was uns gefehlt hat. Seit zwei Jahren stellst Du unser Leben nun auf den Kopf. Du lehrst uns Geduld und bringst das Lachen in unseren Tag. Seit zwei Jahren bist Du unser Zentrum, unser Anker und unser Segel. Seit zwei Jahren, ist das zu fassen? Zwei Jahre, die unglaublich schnell vergangen sind. Aber zwei Jahre? Erst zwei Jahre? Manchmal kann ich mir nicht mehr vorstellen, wie es ohne Dich war.
Mein Kind. Es ist hell geworden. Weil Du da bist.
Happy Birthday!
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Freitag, 29. Mai 2009 14:26
Da Philip im kommenden Monat schon 2 Jahre alt wird, stand gestern nun die U7 an.
Wie üblich mussten wir eine Weile warten, aber Philip vergnügte sich im SpielWartezimmer, konnte es aber irgendwann nicht mehr abwarten und versuchte immer wieder in ein Behandlungszimmer zu kommen. Als wir dann dran waren, folgten ersteinmal Messen, Wiegen und Kopfumfang. Er liegt mit seinen 84 cm, den 10300 g und einem Kopfumfang von cm voll und ganz im Normbereich. Alle “Dauerläufer” sind eher Leichtgewichte!
Im Anschluss sollte er verschiedene Gegenstände und Tiere auf Bildern benennen und Formen in einen Kasten stecken. Beides absolvierte er ratzfatz und ohne Probleme. Wir mussten dann sein Sprachvermögen beurteilen und sollten dazu alle Wörter auf einer Liste ankreuzen, die er schon benutzt - ohne sie nur nachzusprechen. Die Abarbeitung ging fix, da wir bei allen 60 Begriffen vorbehaltslos ein Kreuzchen machen konnten. Auch dass er schon Drei-Wort-Sätze spricht und den Plural verwendet, konnten wir zustimmen.
Philip wurde es derweilen schon langweilig und er begann ein altes Spielzeug, was dort unterm Tisch stand, auszuprobieren und auseinander zu nehmen.
Die Ärztin untersuchte ihn dann noch von Kopf bis Fuß, schaute sich sein Gangbild und seine Muskulatur an. Alles prima! Dass er schon eine gut trainierte Muskulatur hat, ist bei seinem Bewegungsdrang ja nun wirklich kein Wunder. Nach allen Lobeshymnen (was sie aber immer macht!) unterstrich sie noch einmal wie beeindruckt sie doch von seinem Sprachvermögen und seinem Lernstand sei. Na, das geht einem doch runter wie Öl *grins*.
Fazit: Wir sind - wie immer - unglaublich Stolz auf unseren kleinen Schatz!
Die nächste U (7a) ist dann erst gut in einem Jahr. Also, weiter so!
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Dienstag, 19. Mai 2009 16:58
War der Himmel eben noch blitzeblau, dann taucht bald irgendwo am Horizont ein harmloses kleines Wölkchen auf. Winzig klein, duftig, zart, harmlos. Und einen Augenblick später ist der Himmel düster und zugezogen, und die schöne Zeit verblasst schon. Und, machen wir uns nichts vor, im Gegensatz zu den richtig schönen Zeiten, fühlen sich letztere Phasen ziemlich endlos an.
Nicht dass unser Kleiner ein so richtiges Muffelkind ist. Nein. Er ist fröhlich, lustig und hat viel Spaß daran, Dinge zu machen, die seinen Eltern nicht so besonders gefallen. Er ist gerne Abenteurer, Weltentdecker, Akrobat und Selbermacher. Er ist ständig auf den Beinen, rennt von A nach B, spielt hier fünf Minuten, springt dann drei dort und blättert vier ganz woanders. Alles auszuprobieren ist ein Muss. Kein Klettergerüst ist zu hoch, keine Rolle zu rund, kein Schraubezieher zu schwer, kein Deckel zu fest, kein Socken zu verwurschtelt. Dafür bewundere ich ihn!
So toll es auch ist, dass er so selbstsicher, so selbständig und so wagemutig ist, ist es doch auch anstrengend. Es ist anstrengend ihm den ganzen Tag etwas Neues zu bieten, ihm hinterher zu rennen und es ist anstrengend ihn vom “Blödsinn” abzuhalten. Den man ihm schon ansieht, wenn er noch nicht einmal losgelegt hat.
Die Phasen wechseln manchmal ziemlich schnell. Eben baute er noch den größten aller Duplotürme und schon ziehen die dunklen Wolken auf. Dabei wird er quasi zum Butterblümchen: zart beseelt und fein besaitet. Meist verfällt er dann in eine Art Dauerjammern. Möchte nur noch auf den Arm, nicht hier hin, nicht dort hin, lieber dies, als jenes. Dabei klammert er sich bevorzugt an seinen Papa. Wutausbrüche gibt es dann auch schon mal, wenn man dem Jammernden nicht das zu Gute kommen lässt, was er wirklich dringlichst haben/machen möchte. Dann lässt er keinen mehr an sich ran.
Aber diese Schlechtwetterwolken verfliegen dann meistens so schnell wie sie gekommen sind und im nächsten Moment strahlt uns ein kleiner Sonneschein an!
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Mittwoch, 6. Mai 2009 11:07
Hier mal wieder ein paar Philip-Schnipsel:
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Dienstag, 21. April 2009 21:21
Unser Sohn fährt wirklich gerne mit dem Auto. Und mit dem Auto fährt er mit uns gerne z.B. zum Schwimmen, zum Spielplatz, zum Kinderbauernhof, zum Einkaufen, usw. Waren wir an dem ein oder anderen Ort, fährt er auch gerne wieder mit uns nach Hause und flüstert, flötet, singsangt dann immer “nach Hause”, “nach Hause”.
Seit ca. einer Woche flüstert, flötet, singsangt, wispert er sein “nach Hause”, “nach Hause” bereits zwei Minuten nachdem wir losgefahren sind.
Irgendwie ist es etwas deprimierend, hofft man doch, ihm eine Freude mit den Ausflügen zu machen. Sind wir dann ein wenig unterwegs oder bereits angekommen obsiegt aber seine Neugierde und Freude und alle haben Spaß.
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Dienstag, 21. April 2009 20:41
Unser kleiner Mann ist jetzt in der Schlüsselphase angekommen und wir mit ihm.
Am liebsten hat er einen unserer Autoschlüssel. Der ist und wird universal für alles eingesetzt: zum Schauben, Bohren, Abwehren, Anbandeln, … natürlich auch zum Auf- und Zuschließen. Er wird gehütet wie sein Augapfel und nur im nötigsten Fall für einen kurzen Moment weggelegt. Um z.B. etwas zu trinken, Kekskrümel aufzusammeln oder ein Playmo-Männchen zu ergattern. Und wehe, man möchte ihm diesen Schlüssel abnehmen, weil es ins Bett geht oder man der Meinung ist, dass man mit dem Schlüssel in der Hand nicht ordentlich essen kann. Dann folgt großes Gejammer: “Autosüssel! Autosüssel!” Und das mit Nachdruck.
Gesetrn hatte er den Autoschlüssel seiner Omi ergattert und ihn dreieinhalb Stunden nicht losgelassen. Er kam mit ihm bei mir zur Tür rein, aß, trank, ging auf den Balkon, wurde wieder angezogen, spazierte mit Omi auf den Friedhof, in die Kirche und den Spielplatz, kam, aß, wurde nachtfertig gemacht, putzte Zähne, bakam eine Geschichte vorgelesen und ins Bett gelegt. Ja, auch eingeschlafen ist er gestern mit dem Schlüssel in der Hand. Somit hatte er ihn eigentlich noch länger in der Hand, denn erst als er tief und fest schlief, konnten wir ihn ihm abnehmen und der Omi wiedergeben.
Wie ich heute zu meiner Erleichterung erfahren habe, haben oder hatten auch andere Kinder in seinem Alter die Phase und - das Wichtigste - sie geht relativ schnell wieder vorbei.
Nicht dass diese Phase dramitsch wäre, aber sie nervt ein klein wenig.
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Montag, 20. April 2009 20:41
Huch, dachte ich gerade, als ich einen Blick auf meinen Kontostand warf. So viel Geld? Wie kann denn das kommen?
Neben dem normalen Betrag des Kindergeldes fand sich eine zweite Überweisung der Familienkasse über 100€ - betitelt mit “Kinderbonus”. Kinderbonus? Davon habe ich nun wirklich noch nicht gehört. Bei Google fand sich schnell die Information, dass der Kinderbonus [>] im Konjunkturpaket der Bundesregierung beschlossen wurde und in Höhe von 100€ pro Kind jetzt im Frühjahr ausbezahlt wird.
Na, das ist doch mal was Feines! Und so unverhofft!
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Samstag, 18. April 2009 20:42
Kinder eigentlich so etwas wie ein Schokogen?
Mein Sohn erkennt Schokolade in Verpackungen, die er noch nie zuvor gesehen hat. Erstaunlich!
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Samstag, 18. April 2009 15:05
Im Übrigen ist es heute erwähnenswert, dass unser Sohnemann das erste Mal sein Pipi auf der großen Toilette gemacht hat!
Wir sind sehr Stolz auf ihn! Und ihn selber hat das so beeindruckt, dass er gar nicht mehr runter wollte und immer mehr machen wollte, nur konnte er ja nicht ![]()
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